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Umschlagszahlen 2025: Kreishafen Rendsburg blickt trotz Rückgang optimistisch nach vorn

Der Kreishafen Rendsburg hat das Jahr 2025 mit einem Gesamtumschlag von knapp 443.000 Tonnen abgeschlossen. Damit liegt das Ergebnis gut 20 Prozent unter dem Vorjahreswert. Trotz dieses Rückgangs zieht die Hafenleitung ein insgesamt positives Fazit und blickt mit Zuversicht auf die künftige Entwicklung des Standorts.

„Grundsätzlich sind wir nicht unzufrieden“, erklärt Kai Lass, Geschäftsführer der WFG Infrastruktur GmbH, die Betreiberin des Kreishafens Rendsburg ist. „Natürlich schauen wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die Zahlen. Weniger Umschlag ist auf den ersten Blick erst einmal keine gute Nachricht. Gleichzeitig wissen wir aber, dass dieser Rückgang damit zusammenhängt, dass unsere Kunden aktuell intensiv in ihre Standorte und Abläufe im Hafen investieren.“

Diese Investitionen der ansässigen Unternehmen wertet die Hafenleitung als klares Bekenntnis zum Standort Rendsburg. „Dass unsere Kunden bewusst bei uns investieren, ist für uns ein sehr positives Signal und eröffnet gute Perspektiven für die kommenden Jahre“, so Lass weiter. „Wir sind überzeugt, dass sich diese Entscheidungen schon bald auch wieder in steigenden Umschlagszahlen niederschlagen werden.“

Umsatzentwicklung 2025

Im Jahr 2024 wurden im Kreishafen Rendsburg insgesamt noch 560.000 Tonnen Güter bewegt. Dieses gute Ergebnis konnte nicht gehalten halten werden. 2025 sind knapp 443.000 Tonnen Güter umgeschlagen worden. Der Schwerpunkt liegt weiterhin im Bereich Agrargüter und Baustoffe. Zudem werden noch Produkte zur Energieerzeugung und Metalle im Hafen bewegt.

Landstromanlage und neues Umschlagsgerät in 2025 in Betrieb genommen

Parallel zu den Aktivitäten der Kunden treibt auch der Kreishafen selbst seine Modernisierung konsequent voran. Zu den eigenen Investitionen zählen unter anderem ein neues Umschlagsgerät, das künftig noch effizienter und emissionsärmer arbeiten wird. Zudem wurde noch in eine neue Landstromanlage investiert, mit der Schiffe während ihrer Liegezeit umweltfreundlich mit Strom versorgt werden können.

„Diese Maßnahmen stärken nicht nur die Leistungsfähigkeit des Hafens, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz und nachhaltiger Hafeninfrastruktur. Wir sehen uns gut gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft und stärken so unsere Rolle als verlässlicher Partner für Wirtschaft und Logistik in der Region“, unterstreicht der Hafenbetriebsleiter Dieter Daxenberger.

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